Gerede; eigentlich.

„Was macht die Arbeit?“ Wohin geht es in Urlaub? Wohnt ihr noch in Untersprockhövel? Alltagsfragen. Normale Fragen? Ich sage Nein! Weil zwischen den kleinen belanglos, ausgesprochenen Worten ein großes schweigsames Füllwort in der Luft schwebt: Das „eigentlich“ – dass das Eigentliche ist. Das sprechen wir nicht aus, wenn wir fragen. Wobei wir erwarten, nein inständig hoffen, dass der Angesprochene antwortet „Wir machen Urlaub in Griechenland, aber – eigentlich…“ Hah, auf eben diesen Halbsatz lauern wir hinterrücks und doppelzüngig. Den scannen und zoomen wir wie ein Zombie über die Hirne und Zück-die-Karten-Hände der Konsumenten.

Komm schon. Sprich das Eigentliche aus. Sag, dass du dir Obersprockhövel
eigentlich nicht leisten kannst“. Dass du wie die Schleckerfrauen „eigentlich abgewickelt wirst“. Dass du „eigentlich“ getrennt lebst. Stell dich nicht so an. Sag nicht ja. Sag nicht nein, wenn ich dich frage. Gib mir „das eigentlich“. Ich brenne drauf. Ich lechze danach. Du willst wissen, warum? Bitte sehr: dein „eigentlich“ unterstreicht mein Haben: Haus und Baum. Auto und Frau. Damit unterscheide ich mich von dir: mit Sicherheit und nicht „eigentlich“. Damit hebe ich ab – uneigentlich.

„Eigentlich“, das Füllwort dieser Kolumne, ist nicht SEO-tauglich. Womit du,
verdammt noch mal. schon wieder besser da stehst als ich.

Mit Sicherheit 2

…Sicherheit geht nur mit Ausrufezeichen!

Da bin ich mir GANZ, nein VÖLLIG sicher! Sicherheit schreit nach
multiplen Adjektiven und Ausrufe. Zeichen. Das verleiht der
Sicherheit größten Nachdruck; gezuckert mit süßlich schmeckender
Seriosität.

Werblich gesetzt geht das so:

Bauen Sie die Sicherheit mit ein!
Sicherheit geht vor!
Mit Sicherheit anders!
Mit Sicherheit ein guter Schornstein!

Das sind, nun ja, sicher gute Sicherheiten. Wobei die Krone
der S-Schöpfung „ACHSELFRISCHE Sicherheit“ lautet.

Politisch geht es nicht minder krude zu: Angesichts von Mord &
Totschlag, „Attentaten“, „Islamischer Staat“, Dealern und vor
allem der anstehenden Bundestagswahlen 2017, heißt es bei
der CSU:

Sicherheit für unsere Freiheit.
Rhetorisch gewieft hält man bei der SPD dagegen:
Freiheit in Sicherheit.

„Sicherheit“, „Freiheit“ dreh’ die Worte von hinten nach vorn –
und mir im Munde rum. Es bleibt wie es bleibt: Zwei Wörter, die
reinewech nichts miteinander zu tun haben.

Mich „in Sicherheit wiegen“? Werd’ ich da nicht verschaukelt?
Sicherheit ist ein Nutzen, ein Werbeversprechen. Aber doch kein
objektiv messbarer Prozess oder gar ein „gesichertes Ergebnis“.

„Freiheit“, ist bitte schön, WAS? Dass du „frei“ bist zu denken,
was du willst? Dass du „frei“ bist zu glauben, was du willst?
Das du „frei“ bist zu konsumieren was du willst? „Achselfrische
Sicherheit“? Ist es das, was du willst? Ist das dein Traum vom Glück?

Schaust Du dafür in die Röhre? In der U-Bahn? Im Einkaufscenter?
Bist im Visier von Kameras soweit das Auge sieht und liest:

Achtung! Videoüberwachung.
Ein bisschen Video für alle.

In der Kehre des Schluss‘ der Schuss:
Was mit Sicherheit kommen soll, war mit Sicherheit schon einmal da.
Das ist so sicher wie das „Amen in der Kirche“.

Müller, Berlin

…,ist NICHT der Loriot’sche Müller-Lüdenscheidt. Da sei das trennende Komma nach dem Müller vor. Und auch die Badewanne, in der Müller-Lüdenscheidt auf Herrn Dr. Klöbner trifft. Und erst recht der Dialog der Herren. Das hat wahrlich Witz und Verstand. Müller, Berlin aber liegt nicht in der Badewanne, auch nicht mit Claudia, so wie einst Rudolf Scharping, geschasster Verteidigungsminister der BRD mit seiner Geliebten und der BUNTE.

Nichts von alledem hat Müller, Berlin. Auf Werbeplakaten: Die Anzugsjacke über die Schulter gepäckt, bleckt der stumm die Zähne. Für dich, den tumben Bürger du, und alle Stimmvieh-gewaltigen (Kopftuch-) Migranten. Gesagt wird nichts. Geschrieben Null, weshalb Mann wie Frau auch nichts zu lachen haben. Warum denn auch? Die Zeiten sind schwer! Da ist kein Platz für Humor. Geschweige denn für’s Hirn.

KEIN WITZ: Müller, Berlin, so hat es sich die Werbeagentur gedacht, ist ERNSTHAFT eine MARKE. Und die sitzt nicht in der Badewanne, sondern am Schreibtisch. Gerahmt von Claudia, der Gemahlin von Müller, Berlin. Und natürlich auch dem Willy sein Bild. Das steht jedem Sozialdemokraten zu Gesicht. Im Gegensatz zu jenem kann Müller, Berlin mit reinewech gar NIX PUNKTEN: Keine Ostpolitik. Keine Flüchtlingspolitik oder oder. Alles Null. EINE Null; der Mann. Noch nicht einmal Affären oder sonst-ein-Stöffchen-für-die-BUNTE.

Ein Unscheinbarer, der: Müller, Berlin. Ohne Identität und Wesenskern. Weshalb der nicht zur Marke taugt. Ganz wie der Wähler, der ohnehin dem Kandidat sein Zwilling ist. Öde als Individuen. Massig austauschbar in der Masse von 67 Millionen und 900.000 Tausend MÜLLER, BERLIN. Mit oder ohne „Michael“. Mit oder ohne „SPD“. Spielt alles keine Rolle. Müller-Milch, Müller, Tierarzt, Müller, Maria, Müller Drogerie… Hauptsache Müller, Berlin. Kein Widerspruch.

Das Ausrufezeichen

! Der Strich mit dem Punkt darunter ist schwer en vogue. Wo einstmals eines reichte, am Ende deines Satzes, reihen – und reihern sich heute Ausrufezeichen en masse. In Chats. In Foren. In Geschäftsbriefen. Und auf der Klotür, auf der geschrieben steht: „Rainer-Maria, ich liebe dich“! Wahrlich wo du sitzt und stehst. Überall schreit das Ding dich an: “Lass das“! Nein! So nicht“! Ich warne Dich“! Einfach. Zweifach. Dreifach. Was sage ich: Zehnfach. Ein Ausrufezeichen nach dem anderen. Dicht an dicht. Keine Widerrede. Kein Einwand. Keine Argumente: Das Ausrufezeichen verbietet (sich) den Dialog. Und auch die Frage. Wo das Fragezeichen grübelt und sinniert, befiehlt das Ausrufezeichen: „Schluss der Debatte“!!!!

Das Ausrufezeichen ist stur ist wie ein Esel. Von seinem Standpunkt rückt es niemals ab. Entweder … oder!!!!! Schluss aus. Ein Ausrufezeichen will nicht überzeugt werden. Wo kommen wir da hin? Für Debatten haben wir keine Zeit!!! Wo der Moment doch schon von gestern ist. Da musst du dich „entschleunigen“. Und freust dich über Ausrufezeichen, die stets dich an den Ohren ziehen und dir zeigen, wer das Sagen hat; du kleiner Möchtegern, der du glaubst, du seist ein Schreiberling: SCHREIB ! DEIN ! BUCH ! – bei „Deutschlands größter Autorenschule“.

Flüchtlinge

… heißen neuerdings „FLÜCHTI„. Das soll liebevoll sein. Wie, wenn Herr Müller in seinem bergischen Wohnzimmer in Untersprockhövel an der Wupper – Frau Müller „Schatzi“ oder „Mausi“ nennt.

So der im www. kürzlich erschienene „Beitrag“: „Meine Flüchti, mein Heimi und ich!“. Am Sonntag den 28.02.2016 lautet die Wettervorhersage: „Deutschland betet für gutes Flüchti-Wetter“. Andere wollen „Dem Flüchti ein Rad schenken“.

Menschen, deren Gesinnung nicht unbedingt rechtschaffen im Sinne der freiheitlich demokratischen Grundordnung angesiedelt ist, geifern seit geraumer Zeit über FLÜCHTILIANTEN, was sprachlich irgendwas Zusammen- Herabgesetztes aus Flüchtling und Asylanten sein soll. Das wird  justament auf Facebook und dergleichen so ausgespuckt: „Türken nehmen die Flüchtilanten zurück“.

Merke: „Sprache ist eine Waffe“, spricht Kurt Tucholsky, und duckt sich angeekelt ob der neuen deutschen Sprache in deren hinterste Ecke.

ToDo; DU ღ

… hast in 0,35 Sekunden10.700.000 Treffer.

24 Stunden lang nur ein Gedanke DU … finden 203. 748 Menschen geil.

DuDuDu &’ Für immer nur Du*_* … gefällt 10.482 Leuten.

DU NUR DU && IICH FÜR IIMMER UND EWIIG … jubeln 10.510 people.

„Nur du“ quillt und quirlt es aus den Hirnen in die Tastatur. Mit Copy & Paste klick-klack auf Tabletts, Smartphones, iphones und haste-nicht-gesehen. Das ist praktisch. Das ist faktisch: der Rede DUmmer Sinn: Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Doch sagen muss ich irgendwas. Sonst denkst du, ich habe keine Freunde. Keine Liebe, und kein Leben. Darum poste ich auf Facebook, Twitter, Instagram, Tumbir und was der tumbe Speicher sonst hergibt:

Nur Du bist der Grund, warum ich lächle. Nur Du. Für immer:* Nur Du*-* Tag und Nacht nur >Du< Nur Du bist Leben. Nur du x3

So hab’ ich dich zum Freund. Und du mich. „Nur du, Kino.“ „Shisha. Nur du.“ Und die, die älter sind als du, dödeln ohne Punkt und Komma: Und das Telefon sagt Du Und ich hör ihm weiter zu Und es sagt immer Du

Da springen die Werbetreibenden auf die Absatztische, knallen die Hacken zusammen und texten dich – damit – zu:

Nur du bist du (Coca-Cola light)

Zögerst du noch oder lebst du schon? (Rohkost)

Du willst es. Du kriegst es. (Mobilfunk)

Das bringt NUR BILD (seit November 2015)

Bombe

Die Bombe ist eine böse Sache; derer es viele gibt: Atombomben. Präzisionsbomben. Stabbrandbomben. Splitterbomben und was weiß ich. Oder Fassbomben wie jetzt in Syrien. Da, wie in vielen anderen Ländern der Welt, ist Krieg.

Bombenkrieg. Der geht dir, der du seit 70 Jahren in Frieden lebst, am Arsch vorbei. Weshalb du auch nur Sexbomben im Kopf und vor Augen hast. Über deren „Schärfe“ palaverst du nur allzu gern. „Bombige Sache“ stöhnst du dann in deinen Jogginghosen auf dem IKEA-Sofa vor dem 15.000 € teuren 85-Zoll-Flachbildfernseher, über den auch Bilder vom Krieg laufen. Aber die siehst du nicht, weil du, im doppelten Sinn, „von allem genug“ hast.

Aber musst du deshalb neuerdings immerzu und überall „Bombe“ schreien, wenn du was geil findest? „Bombe das mit Olympia, wo Berlin für 2024 aufrüstet“. „Bombiges Kunstwerk“, „Bombiger Auftritt“, „Bombiger Geschmack“. Arschbomben und Bombenwetter verwandeln deine Sprache in ein Nichts.

„Bombe“ ist der neue Sprachgebrauch. „Bombe“ löst „cool“, „krass“, „dissen“ oder sonst was ab. Bombe ist neben Herz dein Lieblings-Emoji. Das wummert nur so von Energie und Kraft. Genau wie die „tickende Zeitbombe“, die sich in der deutschen Sprache ausbreitet. Tickende Zeitbomben krachen jetzt überall. Bei der Staatsverschuldung und Steuerflucht. Bei Salafisten und Silikonbrüsten. Bei „den Griechen“ und in der Ukraine. Bei Pipiisten. Und Fuzziisten.

Das kannst du genau nachlesen. Mit einem Click bei Amazon: „Zeitbombe Internet“ / „Zeitbombe Medikament“ / „Zeitbombe China“ / „Zeitbombe Eurozone“ / „Zeitbombe Lebensversicherung“ / Zeitbombe Burnout“, usw. usw.

Und nur für dich mit deinen Bomben-Sprachgebrauch hat Facebook den „Gefällt mir Bombe-Button“ kreiert. Das findest du -logo- bombig und schreibst ganz ohne Hilfe von Emojis:

Meine Macke und ich – wir verstehn uns einfach Bombe

Was ist das denn ist das eine Bombe oder was?

Hat dir heute schon jemand gesagt das du BOMBE bist ?!‘

Meine eltern sind keine Terroristen nur weil ich eine Bombe bin

Ich geb dir Bombe in dein Tritt! Aidaaa

Bommbeee danke baby

Vokabular; definitiv.

„DEFINITIV“ sagst du, wenn die Sache für dich entschieden ist, schließlich bist du wer – und nicht irgendjemand. Was du tust ist definitiv wichtig; geschäftlich wie privat. Das bedarf Charakterstärke und Entschlossenheit. Klare Ansage statt Wankelmut; definitiv.

Kein Widerspruch. Dir tanzt niemand auf der Nase rum. Das ist eine Typfrage: Was dir eigen ist, geht anderen völlig ab. Dumpfbacken und Spackos die. Mit denen hast du nichts gemein. Darum hängst du an jede deiner Aussage, die eine Ansage ist, ein „definitiv“ an. Denn das Definitiv ist DER definitivste Ernstfall – unter den Superlativen. Da gibt es nichts dran zu rütteln. Ein Beamter ist ein Beamter; definitiv. Basta. Rhetorisch sei jedoch soviel gesagt: Das „definitiv“ kommt am besten rüber, wenn du eine Sprechpause einlegst. Etwa so:

Definitiv – NEIN. Frau von Zitzewitz hat – definitiv – keine Brustvergrößerung. Damit ist – definitiv – Schluss. Das ist – definitiv – mein Ernst. Ackerman ist sich – definitiv – keiner Schuld bewusst. Wir wissen– definitiv – wer der Täter ist. Von einem Anschlag kann- definitiv – keine Rede sein. Deutsche Elitesoldaten sind – definitiv – nicht im Einsatz.

Das ist – definitiv – Werbung.

Definitive Luxury. Jaguar XJR (US)
Definitiv Organisationslösungen
Definitiv mobil Medikamentenkühlung
Definitiv Produktion FeinblechverarbeitungSumma Summarum: Das ist mir definitiv zu hoch.
Merke: 10 % ist – definitiv – mehr als 100 Pro.

Ausrede: Aber…

Das ABER ist ein wunderbares Bindewort. Wie der Soßenkleber mit dem Frau Knorr die Gulaschsuppe verdickt, wenn Herrn Maggi das Wort im Halse stecken bleiben soll. „Schatzi“, knödelt es dann fix „die Brühe ist ganz wunderbar, aber…“. Da ruckelt der Mensch verwundert mit dem Kopf. Wartet auf das, was nach dem „aber“ kommt, was nicht passiert. Weil „das Aber“ dazu geschaffen ist, Ausgesprochenes mit Unausgesprochenem zusammen zu pappen. Das Lob auszuposaunen und die Strafe in der Luft schweben zu lassen.

In der Werbesprache geht das so: “Nicht immer, aber immer öfter“ – fahren wir dir, du dösiger Konsument, übers Maul. Dagegen wehrst du dich? Gut, dann „Tu, was Du nicht lassen kannst. Aber tu’s mit 8×4“. Saufen. Huren. Betrügen und Belügen. Kannste alles machen. Nur nicht müffeln. Da sind wir smart – aber fair; du einäugiger Zuschauer, der du auf dem zweiten Plasma schaust. Wenn dir das zu blöd ist, du prekärer Media-Markt-Fuzzi, dann „Aber schnell zu DSL“.

Davon wirst du „Arm, aber sexy“, du mausgrauer, langweiliger, geschlechtsloser Mensch. Also konsumiere, was das Zeug hält, damit du mal so richtig geil drauf kommst. Unterm Strich oder aufm Strich. Ganz egal. Das Aber macht dich aus. Davon wirst du groß und stark. Damit hebst du was; in der Welt der Durchschnittlichkeit. Damit kommst du in jede Talksshow und auf jede Couch.

Doch denk dran: „Die Aber kosten Überlegung“, sprach schon 1772 Gotthold Ephraim Lessing. Recht hat er, aber…

Gender; Unterstrich.

„… bringt uns wahnsinnig viel, weil es unser Bewusstsein verändert“, offenbart die Germanist_In Anna Babka; was der „Rat für deutsche Rechtschreibung“ wie folgt exemplifiziert: Der Strich unter ist „orthographisch weder falsch noch orthographisch richtig. Er ist nicht vorhanden, aber es gibt ihn.“ WHOW!

Du verstehst Bahnhof? Du Depp, du. Blöde Gans, du. Die Welt besteht nicht nur aus Männern und Frauen. Da hat der liebe Gott zwischen Adam und Eva was vergessen. Nämlich? Den Strich unter. Genau. Der, liebe Frau Dämlich und lieber Herr Doof, verweist auf Menschen, die mit dem gewöhnlichem Frau-/Mann-Schema nichts am Hut haben. Und die fühlen sich diskriminiert und ausgeschlossen, sozusagen als „Leerstelle“, was wiederum, schlau-schlau, der Strich unter zeigt.

Ach, lieber Herrgott, warum hast du nicht auch InterGott, UniGott, FrauGott oder TransGott als dein Ebenbild geschaffen? Mit einer deutschen Sprache, der, welche Ächtung zu anderen Grammatiken, VERGESCHLECHTLICHE Wörter, die sich auf ein bestimmtes Geschlecht beziehen, innewohnen. Die Mannschaft. Der Mädchenname. Die Muttersprache. Das Vaterland…

Doch nicht genug damit. Gibt es doch weiterhin, vor allem „… männliche Weiße, die durch „Rassismus_Ableismus_Genderismus_Klassismus“ privilegiert sind“, was neuerlich für böses Zeug in der deutschen Sprache steht. Jetzt wird gnadenlos aufgeräumt und eliminiert. Und zwar mit dem X, dass weder täuscht noch lügt. Schau her. Du schreibst das jetzt so:

DAS THEMAX REGT VIELEX FRAUX, MÄNNX UND SONSTIGX ZUM DENKEN AN.

Dixs kritischen Studierxs
Selbx
Studierx
Unterstützxs
Betreuxs
Protestierxs
Pädagogixs
Kurzum und alles-in-einem: transxen. Ja, das liest du richtig, du geschlechtsloser Mensch, der du „contra_rassistisch, contra_ableistisch, contra_genderistisch und contra_klassistisch denkst, sprichst und handelst“.Du muckst auf? Na warte:

„Die Unterstrich-Schreibweise kann im Sprechen mit einer Pause oder mit dem Wort ‚Unterstrich‘ gekennzeichnet werden…“, spricht das „Gender Institut in Bremen“, lieb_e_r_Leser_In und lieb_e_r_Liebhaber_In der deutschen Sprache, und führt aus: „Für Personen, die durch kurze Formen diskriminiert sind, kann die Ausdrucksform gar nicht lang genug sein.

Schämt Euch, Werber

Kompetent für Frauen und Wirtschaft.
Hier entscheidet die Frau.
Für Frauen, die mehr wollen!
Frauen sind so.
Ideen für Männer.
Macht aus Männern Helden..
Armx lieberTransX Kevin Fraumann, derx du einx Schwarz geboren bist, und in derx Deutschherrenstraße wohnst.