Müller, Berlin

…,ist NICHT der Loriot’sche Müller-Lüdenscheidt. Da sei das trennende Komma nach dem Müller vor. Und auch die Badewanne, in der Müller-Lüdenscheidt auf Herrn Dr. Klöbner trifft. Und erst recht der Dialog der Herren. Das hat wahrlich Witz und Verstand. Müller, Berlin aber liegt nicht in der Badewanne, auch nicht mit Claudia, so wie einst Rudolf Scharping, geschasster Verteidigungsminister der BRD mit seiner Geliebten und der BUNTE.

Nichts von alledem hat Müller, Berlin. Auf Werbeplakaten: Die Anzugsjacke über die Schulter gepäckt, bleckt der stumm die Zähne. Für dich, den tumben Bürger du, und alle Stimmvieh-gewaltigen (Kopftuch-) Migranten. Gesagt wird nichts. Geschrieben Null, weshalb Mann wie Frau auch nichts zu lachen haben. Warum denn auch? Die Zeiten sind schwer! Da ist kein Platz für Humor. Geschweige denn für’s Hirn.

KEIN WITZ: Müller, Berlin, so hat es sich die Werbeagentur gedacht, ist ERNSTHAFT eine MARKE. Und die sitzt nicht in der Badewanne, sondern am Schreibtisch. Gerahmt von Claudia, der Gemahlin von Müller, Berlin. Und natürlich auch dem Willy sein Bild. Das steht jedem Sozialdemokraten zu Gesicht. Im Gegensatz zu jenem kann Müller, Berlin mit reinewech gar NIX PUNKTEN: Keine Ostpolitik. Keine Flüchtlingspolitik oder oder. Alles Null. EINE Null; der Mann. Noch nicht einmal Affären oder sonst-ein-Stöffchen-für-die-BUNTE.

Ein Unscheinbarer, der: Müller, Berlin. Ohne Identität und Wesenskern. Weshalb der nicht zur Marke taugt. Ganz wie der Wähler, der ohnehin dem Kandidat sein Zwilling ist. Öde als Individuen. Massig austauschbar in der Masse von 67 Millionen und 900.000 Tausend MÜLLER, BERLIN. Mit oder ohne „Michael“. Mit oder ohne „SPD“. Spielt alles keine Rolle. Müller-Milch, Müller, Tierarzt, Müller, Maria, Müller Drogerie… Hauptsache Müller, Berlin. Kein Widerspruch.